Die umfassende Sanierung des nördlichen Korridors zwischen Hamburg und Hagenow Land durch DB InfraGO ist abgeschlossen, sodass seit dem 15. Mai alle Personen- und Güterzüge wieder planmäßig verkehren. Der Regionalexpress RE1 fährt durchgängig bis Schwerin und Rostock ohne Busersatzverkehr. Die vollständige Wiederöffnung bis Berlin-Spandau erfolgt mit dem Fahrplanwechsel am 14. Juni. Fahrgäste profitieren von neuen Gleisen, zuverlässigerem Fahrplan, moderner Stationstechnik und einer fünfjährigen Baustoppgarantie. Zudem wurden Lärmschutzmaßnahmen und Barrierefreiheit optimiert.
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Voraussetzung für Ostseeküste-Verkehr geschaffen: Restabschnitt bis 14. Juni geöffnet
Mit dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im nördlichen Abschnitt Hamburg-Hagenow Land ist seit dem 15. Mai die durchgängige Befahrbarkeit für alle Zugarten wiederhergestellt. Damit entfallen die seit Monaten erforderlichen Umleitungen über alternative Routen und der Ersatz per Busverkehr komplett. Die optimierte Infrastruktur ermöglicht die direkte Weiterfahrt in Richtung Schwerin und Ostseeküste. Der noch ausstehende Streckenabschnitt bis Berlin-Spandau wird pünktlich zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni zeitnah in den regulären Fahrplan überführt.
Ab 18. Mai verkehrt Regionalverkehr Lübeck-Büchen-Adendorf wieder ohne Unterbrechung
Mit der Wiederinbetriebnahme der RE 1-Strecke ab dem 15. Mai entfällt im nordöstlichen Binnenland der bisher erforderliche Busersatzverkehr vollständig. Die ununterbrochene Zugverbindung verbindet Hamburg, Büchen und Schwerin mit Rostock ohne Unterbrechung. Ebenfalls am 18. Mai startet die Direktverbindung zwischen Lübeck, Büchen und Adendorf. Reisende profitieren von schnellen Anschlüssen, modernisierten Fahrzeugen und verlässlichen Fahrplänen. Der durchgängige Regionalverkehr stärkt die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs und reduziert nutzloser Umsteigezeiten. Komfort, Effizienz und Streckenauslastung steigen.
ICE halten außerdem in Salzwedel, Stendal, Lüneburg oder Uelzen
Bis zum 13. Juni gelten im Fernverkehr keine Änderungen: auch am Wochenende Eine stündliche ICE-Verbindung ergänzt zwei bis drei tägliche Flixtrain-Pendelzüge, die wegen der Bauarbeiten über Uelzen und Stendal umgeleitet werden. Auf dieser Umleitungsroute steuern die ICE-Züge zusätzlich die Stationen Salzwedel und Stendal an und alternieren zwischen Lüneburg und Uelzen. Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Juni fahren alle Fernzüge wieder planmäßig über die reguläre Strecke und halten regulär in Schwerin.
Erneuerung stark frequentierter Achse: Gleise, Weichen, Lärmschutz und ETCS-Einführung
Auf der Strecke Hamburg-Hagenow Land wurden durch DB InfraGO und beteiligte Bauunternehmen alle Gleise, Weichen, Lärmschutzwände sowie Stellwerke erneuert. Dabei kamen fortschrittliche Bauverfahren und langlebige Komponenten zum Einsatz, um die Zuverlässigkeit nachhaltig zu verbessern. Zusätzlich erfolgte die Vorbereitung für das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS, das künftig mehr Kontrolle, höhere Sicherheit und Effizienz im Zugbetrieb gewährleistet. Kunden profitieren von besserer Pünktlichkeit, erhöhter Kapazität und mindestens fünf Jahren wartungsarmer Betriebszeiten für maximale Betriebssicherheit.
DB InfraGO verbessert Unterführungen und Farbkonzept an neun Bahnstationen
Die Modernisierung durch DB InfraGO umfasst neun Bahnhöfe zwischen Hamburg und Hagenow Land, darunter Hamburg-Bergedorf, Schwarzenbek, Müssen, Büchen, Schwanheide, Boizenburg (Elbe), Brahlstorf, Pritzier und Hagenow Land. Realisiert wurden verlängerte Bahnsteige zur Optimierung des Zugverkehrs, barrierefreie Einstiege mit stufenlosen Übergängen, verlängerte Dächer für Witterungsschutz sowie taktile Leitsysteme für sehbehinderte Fahrgäste. Ergänzend erhielten die Unterführungen ein einheitliches Farbkonzept, zusätzliche Sitzbänke und umfangreiche Fahrradabstellanlagen für mehr Reisekomfort. Außerdem wurden neue effiziente Beleuchtungsanlagen installiert.
Bahnhöfe erhalten optimierte Wegeleitung und Aufzug am Bahnhof Müssen
Auch in den kommenden Wochen werden an sämtlichen Stationen nur noch Restarbeiten vorgenommen. Dabei werden Barriereleitsysteme nachjustiert und vorhandene Baubereiche zurückgebaut, um den öffentlichen Raum vollständig freizugeben. Parallel dazu erfolgt die Inbetriebnahme des Aufzugs am Bahnhof Müssen inklusive aller Abnahmeprotokolle und Sicherheitszertifikate. Mit der endgültigen Fertigstellung dieser Arbeiten ist die Modernisierung des nördlichen Streckenkorridors abgeschlossen und steht dem Zugverkehr uneingeschränkt zur Verfügung. Zugreisende profitieren danach von erhöhtem Komfort und Pünktlichkeit.
Durch die fertiggestellte Korridorsanierung im nördlichen Abschnitt Hamburg-Berlin hat DB InfraGO die Basis für einen reibungslosen Schienenverkehr geschaffen. Reisende profitieren von beschleunigten Fahrzeiten, barrierefreien Bahnhöfen und der direkten Anbindung bis Schwerin und Rostock ohne Umwege. Güterzüge nutzen künftig effizientere Trassenführung. Die überholten Lärmschutzmaßnahmen reduzieren Umgebungslärm, während die erneuerte Infrastruktur fünf Jahre lang ohne größere Bauarbeiten zur Verfügung steht und so nachhaltige Mobilität fördert. Ein Gewinn für Wirtschaft, Umwelt und Pendler.

